Information zu Coronavirus SARS-CoV-2

Besuchsregelung

Besuchssperre

Das Corona-Virus (SARS-CoV-2) stellt für kranke und alte Menschen eine besondere Bedrohung dar. Wir möchten unsere Patienten, Mitarbeiter aber auch Besucher bestmöglich davor schützen.

Deswegen gilt bis auf Weiteres eine Besuchssperre im St. Bernhard-Hospital.

In besonderen Fällen können Ausnahmeregelungen nach verheriger telefonischer Absprache mit dem Stationsteam getroffen werden. Vor Betreten des Krankenhauses müssen Sie im Screening-Bereich in der Eingangshalle einige Fragen zu Ihrem Namen, Kontaktdaten und möglichen Symptomen einer Infektionserkrankung beantworten (Besuchsregister gemäß § 5 Absatz 3 Satz 2 Nummer 7 CoronaSchVO). Diese Daten müssen wir für vier Wochen aufbewahren, dann werden sie gelöscht. Das Screening-Formular können Sie sich vorher ausdrucken und ausgefüllt mitbringen.

Wir bitten um Verständnis für diese vorsorgliche Regelung, mit der wir Patienten/-innen, Besucher/-innen und Mitarbeitende schützen möchten.

 

Maskenpflicht

Auch im St. Bernhard-Hospital gilt eine Maskenpflicht. Alle Patienten, die zu Terminen ins Hospital kommen, werden gebeten, einen eigenen Mundnasenschutz mitzubringen und vor dem Betreten des Hospitals aufzusetzen. Dies kann eine genähte Stoff- oder Einwegmaske sein.

Anders als z.B. in Geschäften, ist im St. Bernhard-Hospital das Tragen eines Tuches als Mundschutz nicht gestattet.

 

Veranstaltungen, Kursangebote und Gottesdienst

Informationsveranstaltungen und die Kurse des Gesundheitszentrums sind ab dem 31. August unter Berücksichtigung der Hygieneregeln wieder geplant. Informationen dazu finden auf dieser Homepage unter Gesundheitszentrum sowie ggf. in der Tagespresse.

Gottesdienst in der Krankenhauskapelle finden bis auf Weiteres nicht statt. Die Kapelle und der Raum der Stille sind aber für unsere Patienteninnen und Patienten sowie MitarbeiterInnen geöffnet.

Unsere Cafeteria ist bis auf Weiteres ausschließlich für MitarbeiterInnen zu gänglich.

 

Zum Formular "Grüße an Patienten"

Nachfolgend finden Sie einige zusammengefasste Informationen zum SARS-CoV-2-Virus:

Übertragung

Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Es wird hauptsächlich durch feinste Tröpfchen, die beim Niesen oder Husten entstehen und eingeatmet werden, übertragen. Indirekt kann das Virus auch über die Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, übertragen werden. 

Symptome

Das Virus verursacht vor allem Infektionen der Atemwege. Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem Coronavirus zu Krankheitszeichen wie Husten, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall oder Veränderungen des Geschmacksinnes.

Verdachtsabklärung bei grippeähnlichen Symptomen

Wenn Sie grippeähnliche Symptome haben und in den letzten 14 Tagen in einem der laut Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebiete waren oder in dieser Zeit Kontakt zu einer anderen infizierten Person hatten, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Hausarzt/Hausärztin. Gehen Sie nicht ohne vorherige Ankündigung zum Hausarzt oder ins Krankenhaus, um niemanden im Wartezimmer einer Praxis oder einer Klinik anzustecken. Weisen Sie in dem Telefonat auf Ihren Aufenthalt an dem unter Quarantäne stehenden Ort oder den Kontakt zu einer infizierten Person hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen. Das Aufsuchen der Praxis oder eines Krankenhauses wäre nach Rücksprache mit dem Arzt gegebenenfalls der zweite Schritt.

Wichtig ist: Nicht jeder Patient mit Symptomen einer Erkältung oder Grippe ist an dem Coronavirus erkrankt!

Wenn Sie keine grippeähnlichen Symptome haben, sich aber dennoch Sorgen machen, sich infiziert zu haben, informieren Sie sich zunächst auf den oben genannten Internetseite. Antworten auf häufige Fragen finden Sie auch in dem Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Schutz vor einer Ansteckung

Mit einfachen Maßnahmen können Sie helfen, sich selbst und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen. Wie bei vielen anderen Infektionskrankheiten gelten auch bei dem Coronavirus als wichtigste Hygienemaßnahmen:

  • Halten Sie ausreichend Abstand von Menschen, die Husten, Schnupfen oder Fieber haben
  • Husten- und Nies-Etikette: Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
  • Händehygiene: Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange (mindestens 20 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife – insbesondere nach dem Nase putzen, Niesen oder Husten.

 

Notfallverfügung COVID-19 als Ergänzung zu Ihrer Patientenverfügung

Viele Menschen haben eine Patientenverfügung erstellt, da sie im Fall einer schweren Erkrankung keine lebensverlängernden Maßnahmen,  sondern eine rein symptom-lindernde Therapie und ein Sterben in der vertrauten Umgebung wünschen.

Die Situation einer Infektion mit dem Coronavirus ist in Patientenverfügungen nicht erfasst. Diese Erkrankung verläuft sehr unterschiedlich, auch alte und vorerkrankte Menschen weisen leichtere Verläufe auf, die gut behandelbar sind.

Kommt es zu sehr schweren Verläufen wird oft eine künstliche Beatmung und Intensivtherapie notwendig.  In den Gesprächen mit betroffenen Patienten haben wir festgestellt, dass viele alte und/ oder schwer vorerkrankte Menschen einer intensivmedizinischen Maßnahmen kritisch gegenüber stehen und befürchten, dass es zu einer nicht gewünschten Lebens- und Leidensverlängerung kommt.

Nachdem in der Presse u .a. von Palliativmedizinern immer häufiger dazu geraten wird, eine Notfallverfügung für den Fall einer COVID-19-Erkrankung zu erstellen, möchten wir Ihnen mit einem entsprechenden Formular die Möglichkeit geben, eine bestehende Patientenverfügung auf Wunsch entsprechend zu ergänzen. Das Formular kann aber auch als eigenständiges Dokument genutzt werden.

Notfallverfügung COVID-19