Kamp-Lintfort. Der Förderverein des St. Bernhard-Hospitals Kamp-Lintfort hat sich grundlegend neu aufgestellt. Bei der Mitgliederversammlung wurde die erfolgreiche Umstrukturierung des bisherigen ARIES-Fördervereins beschlossen und zugleich ein neuer Name eingeführt: „Förderverein St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort e. V.“ Mit der Neuausrichtung geht eine klare inhaltliche Erweiterung einher. Der Förderverein versteht sich nicht mehr nur als Unterstützer von bestimmten Bereichen des Hospitals – zuvor waren es insbesondere die Anästhesie und Intensivmedizin –, sondern künftig als Förderer des gesamten Krankenhauses. „Damit wird die Förderung noch breiter aufgestellt als bisher und den vielfältigen Anforderungen eines modernen Krankenhauses gerecht“, so der Vereinsvorsitzende Dr. Norbert Thiele.
Auch organisatorisch hat sich im Verein einiges getan: Der bisherige Vorstand und Beirat wurden in ihren Ämtern bestätigt, um die erfolgreiche Arbeit fortzuführen. Gleichzeitig wurde der Beirat erweitert, um zusätzliche Kompetenzen einzubinden und die strategische Weiterentwicklung zu stärken. Zudem konnte der Verein neue Mitglieder gewinnen, um die Vereinsbasis zu verbreitern und das Fördervolumen für das Krankenhaus zu erhöhen. Ein Teil der Fördermittel, mit denen unter anderem notwendige Anschaffungen realisiert werden, kommt durch Mitgliedsbeiträge zusammen, ein weiterer durch Einzelspenden. „Uns geht es um die bestmögliche Betreuung der Patientinnen und Patienten und um gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden des Krankenhauses. Dort, wo öffentliche Mittel nicht ausreichen, helfen und ergänzen wir ganz konkret“, erläutern Schriftführer Jörg Verfürth und Kassenwart Thomas Grünebaum die Vereinsziele.
Spendenprojekte des Fördervereins
Auf diese Weise konnte der Förderverein bereits an vielen Stellen im St. Bernhard-Hospital bei der Umsetzung von Projekten helfen, die bis heute Patienten zugutekommen oder Mitarbeitern den Arbeitsalltag erleichtern. Dazu zählen in der Vergangenheit unter anderem die Anschaffung von Patiententransfermatten mit Luftkissentechnik, Notfalltaschen mit entsprechendem Material, Simulationspuppen für das Notfalltraining und die Befüllung der Kinderschatzkiste für kleine Patienten in der Notaufnahme. Allein für die Anschaffung von Vitalparametermonitore für die Stationen brachte der Verein rund 30.000 Euro auf.
Zuletzt half der Verein bei der Bereitstellung von speziellen Mobilisationsstühlen und einem speziell für ältere Patienten konzipierten Gesellschaftsspiel für die Geriatrie sowie der Neugestaltung des Verabschiedungszimmers, in dem sich Hinterbliebene in einer ruhigen Umgebung von ihren verstorbenen Angehörigen verabschieden können. Letzteres unterstützte auch derRotary Club Kamp-Lintfort/Grafschaft Moers mit einer Spende. Vom Förderverein des Krankenhauses bedacht wurden zudem die Teams der Praxisanleitung und des sogenannten Onboardings, das neuen Mitarbeitern beim Start in den neuen Job hilft.Ihnenhat der Förderverein einen Moderationskoffer mit Material gestiftet. „Insgesamt war und ist uns eine bunte Vielfalt der Förderprojekte wichtig“, sagt der stellvertretende Vorsitzende Ulrich Rosenberg und lädt Interessierte herzlich ein, sich im Förderverein für das Kamp-Lintforter Krankenhaus zu engagieren und die Arbeit aktiv zu unterstützen.





